Kurkuma
Curcuma longa
PFLANZE
Curcuma rhizoma
FAMILIE
Ingwergewächse (Zingiberaceae)
VERWENDETES PFLANZENTEIL
Erdspross (=Rhizom)
BESCHREIBUNG
Kurkuma stammt aus dem tropischen Süd- und Südostasien. Die Pflanze bildet ausgehend von einem dicht über dem Boden wachsenden Sprossachsensystem, auch genannt Rhizom, bis zu einem Meter lang gestielte, länglich-eiförmige Blätter und hohe Blütenstände mit weißen Einzelblüten. Als Gewürz- und Heildroge wird ausschließlich das geschälte Rhizom verwendet, dessen Speichergewebe intensiv gelb gefärbt ist und charakteristisch aromatisch duftet.
WIRKUNG
Für die in der Kurkuma enthaltenen Curcuminoiden und das ätherische Öl wurden in Untersuchungen leberschützende, den Gallenfluss fördernde, antioxidative, entzündungshemmende und tumorhemmende Wirkungen nachgewiesen. Die Droge wird zur Linderung von Verdauungsbeschwerden und bei Beschwerden des ableitenden Gallensystems eingesetzt.
GESCHMACKSBESCHREIBUNG
würzig
QUELLEN
Bäumler, S. (2021). Heilpflanzenpraxis Heute. Arzneipflanzenporträts, 3. Auflage, München.
Blaschek, W. (Hrsg.) (2016). Wichtl – Teedrogen und Phytopharmaka: Ein Handbuch für die Praxis, 6. Auflage, Stuttgart.