Bärentraube
Uvae ursi folium
PFLANZE
Arctostaphylos uva-ursi
FAMILIE
Heidekrautgewächse (Ericaceae)
VERWENDETES PFLANZENTEIL
Die Blätter
BESCHREIBUNG
Die Bärentraube ist im Norden Europas heimisch und wächst vor allem auf sandigen Böden, in Mooren und Nadelwäldern. Der immergrüne, niederliegende Strauch erreicht eine Höhe von bis zu 1,5 m und trägt kleine weißliche bis rosarote Blüten in glockiger Form. Die ledrigen, unbehaarten Blätter besitzen eine matte Unterseite, wodurch sie sich von den ähnlich aussehenden Preiselbeerblättern unterscheiden.
WIRKUNG
Zubereitungen aus Bärentraubenblättern weisen aufgrund des enthaltenen Arbutins einen antibakteriellen Effekt auf. Die Blätter werden gerne bei Entzündungen der ableitenden Harnwege eingesetzt und in der Volksheilkunde auch als Diuretikum oder bei Diabetes sowie Rheumatismus.
GESCHMACKSBESCHREIBUNG
schwach-bitter
QUELLEN
Bäumler, S. (2021). Heilpflanzenpraxis Heute. Arzneipflanzenporträts, 3. Auflage, München.
Blaschek, W. (Hrsg.) (2016). Wichtl – Teedrogen und Phytopharmaka: Ein Handbuch für die Praxis, 6. Auflage, Stuttgart.