KOTTAS Kräuterlexikon

   
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Gänsefingerkraut

Potentillae anserinae herba

PFLANZE
Argentina anserina

FAMILIE
Rosengewächse (Rosaceae)

VERWENDETES PFLANZENTEIL
Das Kraut (Fünffingerkraut)

BESCHREIBUNG
Das Gänsefingerkraut – früher auch Gänserich genannt – ist eine mehrjährige, kriechende Staude, die in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel verbreitet ist. Seine Stängel erreichen eine Länge von bis zu 80 cm, die gefiederten Blätter sind bis zu 15 cm lang und an der Unterseite behaart. In der Blütezeit von Mai bis September erscheinen an langen Stielen einzelne, gelbe Blüten mit jeweils fünf Blütenblättern. Die kahlen Früchte der Pflanze sind kugelig bis eiförmig und gefurcht. Im deutschen Sprachraum wurde das Gänsefingerkraut erst ab dem 16. Jahrhundert beschrieben. Die Verwendung als Heil- und Nahrungsmittel dürfte allerdings schon länger Tradition haben. In der chinesischen Volksmedizin findet das Gänsefingerkraut seit tausenden Jahren bereits Anwendung.

WIRKUNG
Gänsefingerkraut ist reich an Gerbstoffen und wirkt daher adstringierend. Dieser Effekt kommt beispielsweise bei Durchfallerkrankungen und anderen Magen-Darm-Beschwerden zum Tragen. Ebenso wird Gänsefingerkraut bei leichten Entzündungen von Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt. Durch die enthaltenen Polyphenole weist es zudem antivirale und antioxidative Eigenschaften auf. Auch bei dysmenorrhoischen Beschwerden könnte das Kraut schmerzlindernd wirken.

GESCHMACKSBESCHREIBUNG
schwach adstringierend

QUELLEN
Bäumler, S. (2021). Heilpflanzenpraxis Heute. Arzneipflanzenporträts, 3. Auflage, München.
Blaschek, W. (Hrsg.) (2016). Wichtl – Teedrogen und Phytopharmaka: Ein Handbuch für die Praxis, 6. Auflage, Stuttgart.

Gänsefingerkraut

Potentillae anserinae herba

PFLANZE
Argentina anserina

FAMILIE
Rosengewächse (Rosaceae)

VERWENDETES PFLANZENTEIL
Das Kraut (Fünffingerkraut)

BESCHREIBUNG
Das Gänsefingerkraut – früher auch Gänserich genannt – ist eine mehrjährige, kriechende Staude, die in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel verbreitet ist. Seine Stängel erreichen eine Länge von bis zu 80 cm, die gefiederten Blätter sind bis zu 15 cm lang und an der Unterseite behaart. In der Blütezeit von Mai bis September erscheinen an langen Stielen einzelne, gelbe Blüten mit jeweils fünf Blütenblättern. Die kahlen Früchte der Pflanze sind kugelig bis eiförmig und gefurcht. Im deutschen Sprachraum wurde das Gänsefingerkraut erst ab dem 16. Jahrhundert beschrieben. Die Verwendung als Heil- und Nahrungsmittel dürfte allerdings schon länger Tradition haben. In der chinesischen Volksmedizin findet das Gänsefingerkraut seit tausenden Jahren bereits Anwendung.

WIRKUNG
Gänsefingerkraut ist reich an Gerbstoffen und wirkt daher adstringierend. Dieser Effekt kommt beispielsweise bei Durchfallerkrankungen und anderen Magen-Darm-Beschwerden zum Tragen. Ebenso wird Gänsefingerkraut bei leichten Entzündungen von Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt. Durch die enthaltenen Polyphenole weist es zudem antivirale und antioxidative Eigenschaften auf. Auch bei dysmenorrhoischen Beschwerden könnte das Kraut schmerzlindernd wirken.

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A-1010 Wien

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Mo - Fr 8:30 - 18:00
Sa 9:00 - 12:30
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