Die mystische Zeit des Übergangs
Wenn die Tage kürzer werden und sich die Natur zurückzieht, beginnt eine besondere Phase im Jahreskreis: Rund um Samhain (31. Oktober) sowie die christlichen Gedenktage Allerheiligen und Allerseelen (1./2. November) gilt die Grenze zur jenseitigen Welt als besonders durchlässig. Viele Menschen spüren in dieser Zeit eine intensive Verbindung zu ihren verstorbenen Angehörigen. Geprägt sind diese Tage von stimmungsvollen Ritualen und Momenten der inneren Einkehr – oft begleitet vom reinigenden und verbindenden Ritual des Räucherns.
Eigenschaften:
Beifuß-Rauch gilt als schützend, reinigend und entspannend. Er soll die Intuition stärken und die Selbstheilung aktivieren. Zudem soll er sich als Räuchermittel gut für Übergangsrituale sowie Phasen der Trauer und des Loslassens eignen. Mit seinem würzig-erdigen, leicht wacholderartigen Duft soll er unerwünschte negative Energien vertreiben.
Hinweis: Beifuß sollte nicht von empfindlichen Personen wie Kranken, Schwangeren und Kindern verräuchert werden!
Eigenschaften:
Fichtenharz verströmt beim Räuchern einen balsamischen, warmen und würzigen Duft. Der aufsteigende Rauch soll tief verborgene, alte Schmerzen an die Oberfläche bringen können. Der Fichte wird eine reinigende und beruhigende Wirkung nachgesagt, die dabei helfen kann, seelische Wunden zu heilen. Beim Räuchern öffnet sie das Herz und fördert die innere Klarheit.
Eigenschaften:
Der angenehme Duft der getrockneten Lavendelblüten wirkt beruhigend und entspannend und vertreibt schlechte Gedanken. Beim Verräuchern entfaltet sich die schützende, reinigende und segnende Wirkung des Lavendels.
Eigenschaften:
Beim Räuchern entfaltet die Mistel einen angenehm krautig-würzigen Duft, der schützend und stärkend wirkt. Sie fördert positive Energien und hilft bei der Deutung von Träumen. Ferner wird ihr eine stärkende Wirkung auf die körpereigene Abwehrkraft zugeschrieben.
Hinweis: Achtung – die Beeren der Mistel sind giftig und dürfen nicht verzehrt werden! Mistel sollte nicht von empfindlichen Personen wie Kranken, Schwangeren und Kindern verräuchert werden!
Eigenschaften:
Der krautig-aromatische, würzige und harzige Rauch des Salbei ist klärend und reinigend. Beim Verräuchern vertreibt zudem unangenehme Küchengerüche und bringt neue Frische ins Krankenzimmer.
Eigenschaften:
Die reinigende und harmonisierende Wirkung der Thuje macht sie in schwierigen Lebensphasen zu einem beliebten Räuchermittel. Bei Trauer soll sie die Kontaktaufnahme zu Verstorbenen erleichtern. Mit ihrem frischen, waldig-herben, leicht kampferartigen und würzigen Duft löst sie Blockaden und Konflikte.
Hinweis: Aufgrund des enthaltenen Thujons ist die Thuje leicht giftig – nicht oral einnehmen! Das Räuchern wird für empfindliche Personen (Kranke, Schwangere, Kinder) nicht empfohlen. Am besten im Freien verwenden.
Eigenschaften:
Wacholder wird eine ausgeprägte Schutz- und Reinigungsfunktion nachgesagt. Sein Rauch soll negative Gedanken vertreiben, vor bösen Einflüssen schützen und Seelen ins Licht begleiten. Sein waldig-harziger Duft ist angenehm und kann desinfizierend wirken. Wacholder kann gut gegen Schnupfen oder Husten eingesetzt werden – er unterstützt das Durchatmen und reinigt die Raumluft von Keimen.
Eigenschaften:
Im Allgemeinen gilt der würzig-aromatisch und frisch duftende Weiße Salbei als reinigend, schützend und erhellend. Er soll negative Energien vertreiben, die Willenskraft stärken und ausgleichend wirken. Die nordamerikanischen Ureinwohner schreiben dem ihm eine frieden- und heilsbringende Wirkung zu.