Fasten von A (wie Abnehmen) bis Z (wie Zinnkraut)
Empfehlungen, Tipps und Wissenswertes rund ums Thema Fasten.
AAbnehmen: Ein oft gewünschter Nebeneffekt beim Fasten ist die Gewichtsabnahme. Diese ist während der ersten beiden Fastentage besonders deutlich, da das Gewebe entwässert. Später pendelt sie sich auf einige 100 g täglich ein.
Alkohol: Ein No-Go während der Fastenzeit.
Ausscheidungsorgane: Dazu zählen Niere, Leber, Darm und Haut. Durch Heilkräuter werden sie in ihrer Funktion besonders unterstützt.
Autophagie: Der Prozess, bei dem alte und verbrauchte Zellbestandteile in der Zelle abgebaut werden, heißt Autophagie. Dieser zellreinigende Vorgang wurde von dem Japaner Osumi entdeckt, der dafür im Jahr 2016 den Nobelpreis erhielt. Das im Körper vorkommende Spermidin und eine Nahrungskarenz ab 14 Stunden starten und verstärken den Autophagie-Prozess (Zellregeneration).
BBasenfasten: Eine Fastenmethode, bei der fast alle pflanzlichen Lebensmittel und hochwertigen Öle erlaubt sind. Es handelt sich um eine bewährte und milde Fastenmethode.
Bittersalz: Auch genannt salinisches Abführmittel. Vor der Anwendung Rücksprache mit Arzt oder Apotheker halten.
Brennnesselblätter, Birkenblätter, Bruchkraut: Sie regen die Nierenfunktion an.
Buchinger: Dr. Otto Buchinger, ein deutscher Arzt, gilt als Begründer des Heilfastens. Er konnte durch einen Selbstversuch im Rahmen einer Fastenkur seine rheumatischen Schmerzen deutlich lindern. In den ersten drei Tagen (Entlastungstage) darf nur leichte Kost verzehrt werden. Dann folgen Tage, an denen nur noch Säfte, Gemüsebrühe und Tee eingenommen werden dürfen. Aufbautage beenden die Fastenkur.
CCrash-Kur: Fasten hat nichts mit einer Crash-Kur zu tun, bei der es um rasch Gewichtsabnahme in kürzester Zeit geht.
Curcumin: Wichtiger Pflanzenwirkstoff, der in Kurkuma enthalten ist, aber von unserem Körper schlecht aufgenommen werden kann. Durch zusätzliche Einnahme von Piperin, einem Bestandteil von schwarzem Pfeffer, kann die Bioverfügbarkeit verbessert werden.
DDarmentleerung: Für einen gesunden Darm ist vor allem während der Kur der tägliche Gang zur Toilette wichtig. Sollte es einmal nicht klappen, hilft folgender Tipp: 2 TL geschrotete Leinsamen in Wasser 10 bis 15 Minuten quellen lassen, abseihen und z. B. mit Joghurt vermengt einnehmen.
Detox: Das Modewort ‚Detox‘ leitet sich vom englischen
detoxification ab und hat sich in den letzten Jahren zunehmend auch im deutschen Sprachgebrauch eingebürgert. Gemeint ist damit eine allgemeine Stärkung der Ausscheidungsorgane zur „Entgiftung“ des Körpers.
EEinlauf: Manche Kuren schlagen einen Einlauf vor. Vorher Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker halten.
FFastenkur: Fasten ist der Verzicht auf feste Nahrung für einen Zeitraum von 5 bis 14 Tagen. Dabei stehen die Reinigung von Körper, Geist und Seele sowie eine Verbesserung des Hautbildes im Vordergrund. Mehr Energie, Glücksgefühle und Gewichtsabnahme sind beliebte Nebeneffekte. Fastenkuren, die länger als 3 Tage dauern, sollten vor Beginn unbedingt mit dem Hausarzt besprochen werden.
Fastenzeit: Nach christlicher Tradition bezeichnet die Fastenzeit die 40 Tage vom Aschermittwoch bis Ostern. Sie gilt als eine Zeit der Besinnung und des bewussten Verzichts zur spirituellen Vorbereitung auf das Osterfest.
Fertiggerichte: Diese gilt es zu vermeiden. Um auf belastende Konservierungs- und Zusatzstoffe zu verzichten, sollten Speisen frisch zubereitet werden.
GGemüse: Wenn es zur Fastenkur passt, ist gedünstetes Gemüse empfehlenswert. Blähende Gemüsesorten wie Karfiol oder Kohl sollten gemieden werden.
Gesund: Fasten trägt zur Gesunderhaltung des Körpers bei.
Grüntee: Dieser enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Polyphenole. Sie wirken sich positiv und anregend auf Körper und Geist aus.
HHaut: Die Haut ist ein wichtiges Ausscheidungsorgan. Sie sollte gut gepflegt werden, beispielsweise mit Bürstenmassagen, Hautölen und Cremes.
Heilkräuter: Zur Unterstützung einer Fastenkur sollten nur qualitativ hochwertige Heilkräuter verwendet werden.
IIntervallfasten: Neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge ist es für unsere Gesundheit förderlich, zwischen den Mahlzeiten Pausen einzulegen. Dabei gibt es verschiedene Modelle, die sich danach richten, wie viele Stunden gefastet wird – zum Beispiel 10:14, 8:16 oder 4:20. Besonders beliebt ist das 8:16-Modell: 16 Stunden wird gefastet, anschließend darf innerhalb von 8 Stunden bewusst und nicht übermäßig gegessen werden. Wichtig ist, während des Fastens ausreichend zu trinken. Ab etwa 14 Stunden setzt zudem die körpereigene Zellreinigung (Autophagie) ein.
JJungbrunnen: Fasten ist ein Jungbrunnen. Dabei werden die Zellregeneration und die Verbesserung des Hautbildes gefördert.
KKaffee: Während der Fastenkur sollte auf den Genuss von Kaffee verzichtet bzw. dieser auf ein Mindestmaß reduziert werden. Tipp: Grüntee kann als Ersatz dienen, da das Koffein im Tee durch Gerbstoffe gebunden wird und seine Wirkung somit langsamer entfaltet als das Koffein im Kaffee.
Käsepappel: Tut dem Magen wohl und nimmt etwas vom Hungergefühl.
Ketonkörper: Wenn durch das Fasten die Kohlenhydratspeicher aufgebraucht sind, stellt der Körper die Energiegewinnung und -versorgung auf Ketonkörper um. Diese entstehen beim Abbau von Fettsäuren in der Leber. Die Ketonkörper erzeugen einen leicht unangenehmen Mundgeruch.
Koriander: Die aromatische Gewürzpflanze eignet sich zum Fasten.
Körperpeeling: Ganz leicht selbst zu machen. Heilerde, Salz, Kaffee und Olivenöl anrühren und als Körperpeeling verwenden.
Kurkuma: In der Fastenkur sehr beliebt. Für eine bessere Aufnahme sollte Kurkuma immer mit schwarzem Pfeffer kombiniert werden.
LLeberwickel: Leberwickel sind ein altbewährtes Hausmittel, um die Durchblutung der Leber zu fördern. Ein feuchtwarmes Tuch auf die Leber legen, darauf eine warme Wärmeflasche und dann den Oberbauch mit einem großen, trockenen Tuch umwickeln. Anschließend für 30 bis 60 Minuten in Rückenlage im Bett ruhen.
Löwenzahn: Fördert die Verdauung und aktiviert die Leberfunktion.
MMariendistel: Unterstützt die Funktion und Regeneration der Leber.
Mayrkur: Bekannte Fastenkur nach dem österreichischen Arzt FX Mayr. Früher war diese Kur eine Milch-Semmel-Kur, mittlerweile wurde sie zu einer milden Ableitungsdiät weiterentwickelt. Ganz wichtig sind dabei die regelmäßigen Bauchmassagen, die von einem FX Mayr Arzt fachkundig durchgeführt werden sollen.
Meditation: Sie wirkt wohltuend auf die Seele und hilft, die Aufmerksamkeit nach innen zu richten. Eine kurze Anleitung für eine einfache Meditation: Suche dir einen ruhigen Ort, schließe die Augen und konzentriere dich ganz auf deinen Atem. Spüre bewusst, wie die Luft ein- und ausströmt, und lass deine Gedanken dabei sanft vorbeiziehen.
Mut: Nur Mut, du schaffst das schon.
NNikotin: Sollte während der Fastenkur gemieden werden.
OObst: Achtung, rohes Obst könnte Blähungen verursachen.
Ölziehen: Für das Immunsystem gleich nach dem Aufstehen einen Teelöffel Kokosöl in den Mund geben und für 10 Minuten spülen. Anschließend das Öl auf ein Papiertuch spucken und dieses im Restmüll entsorgen. Über einen längeren Zeitraum regelmäßig durchführen.
Orthosiphon-Blatt: Ein Heilkraut, das die Entwässerung unterstützt.
PPause: Gönn dir öfter eine Pause. Auch im Alltag solltest du zwischendurch auf Ruhepausen achten.
Pfefferminze: Aktiviert die Verdauung.
Positive Gedanken: Sie helfen dir in schwierigen Phasen deiner Fastenkur. Sei zuversichtlich und konzentriere dich auf die Vorteile des Fastens.
Probiotika: Zur Unterstützung eines gesunden Darms sollten Probiotika in die tägliche Ernährung integriert werden. Diese finden sich vor allem in fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir, Sauerkraut, Miso, Kombucha, Apfelessig, Tempeh und Kimchi.
QQuelle: Fasten kann als Quelle der Energie für den Körper betrachtet werden und hilft, unsere Sinne zu schärfen.
RReduktion: Das Leitmotiv des Fastens. Auch der digitale Konsum kann reduziert werden.
SSchlaf: Ausreichender und guter Schlaf ist wichtig. Schlaftees können hier bei Bedarf nachhelfen.
Spaziergänge: Bewegung und frische Luft tun gut.
Spermidin: Ein im Körper und in bestimmten Lebensmitteln (Weizenkeime, Sojabohnen, gereifter Käse) vorkommender Stoff, der den Prozess der Zellregeneration (Autophagie) startet und verstärkt.
Sport: In der strengen Fastenzeit nur in Maßen, um eine Überanstrengung zu vermeiden. Während des Fastens kann sowohl Ruhe als auch Sport einen positiven Effekt haben. Es ist wichtig, in dieser Zeit auf den eigenen Körper zu hören.
Stiefmütterchenkraut: Unterstützt die Verbesserung des Hautbildes von innen, kann aber auch äußerlich angewendet werden.
Stress: Stress sollte vermieden werden. Stattdessen bewusst Pausen machen und Ruhezeiten finden.
Süßigkeiten: Süßigkeiten und Zucker sollten während des Fastens nicht verzehrt werden.
TTee: Hochwertige Kräuter- und Arzneitees findest du in deiner Apotheke.
Trinken: Nimm während des Fastens mindestens 2 l Flüssigkeit zu dir (Wasser, Gemüsebrühe oder Kräutertee). Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig und unterstützt die Ausscheidungsorgane beim Fasten.
UUnbedingt: Unbedingt den Druck aus der Fastenkur nehmen. Es ist wichtig, nicht zu streng mit sich selbst zu sein. Lieber versuchen, entspannt, zuversichtlich und positiv zu denken.
VVegan/Vegetarisch: Eine Fastenkur kann auch als Einstieg in eine vegane oder vegetarische Ernährung dienen.
WWasser: Ausreichend Wasser trinken. Gerne auch abwechselnd mit Kräutertee oder Gemüsebrühe.
Woche: Wie viele Wochen nimmst du dir vor? Willst du die ganze Fastenzeit durchhalten oder lieber nur ein paar Tage oder eine Woche? Überlege dir vor Beginn der Fastenkur, wie lange sie andauern soll.
Wochenende: Das Wochenende eignet sich für den Beginn einer Fastenkur. Die freien Tage sind von Vorteil, falls man sich aufgrund des Fastens anfangs etwas schwach fühlt.
Würzen: Salz sollte zum Würzen nur in kleinen Mengen genutzt werden. Stattdessen empfiehlt es sich, Kräuter zu verwenden.
XX-beliebig: Es hat auch positive Auswirkungen auf den Körper, wenn man hin und wieder 1 bis 2 Fastentage pro Woche einlegt. Das Fasten kann an beliebigen Tagen umgesetzt werden.
YYoga: Es gibt spezielle Übungen zur Unterstützung der Ausscheidungsorgane.
ZZeit: Nimm dir Zeit für dich selbst.
Zellregeneration: Ab 14 Stunden Fasten beginnt die Zellregeneration (Autophagie).
Zinnkraut: Unterstützt die Nieren.